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Angedacht ist zudem, das Haus einem Stadtgast in Form eines Stipendiats in plattdeutscher Sprache zur Verfügung zu stellen.

 

 

Erster plattdeutscher Stadtgast: Birgit Lemmermann

 

Im Herbst 2014 war Birgit Lemmermann, Gymnasiallehrerin in Rotenburg und Autorin plattdeutscher Bücher, für zwei Wochen ins Gärtnerhaus eingeladen, um sich mit der plattdeutschen Sprache auseinandersetzen zu können. Sie hat während ihres Aufenthaltes Schülern im Schloss Ritzebüttel in Projektarbeit die plattdeutsche Sprache näher gebracht und für interessierte Gäste an einem Abend aus ihrem Jugendroman „Ebbe und Henn“ gelesen. Ferner konnte sie in der ersten Woche der Herbstferien ihren plattdeutschen Studien im Gärtnerhaus nachgehen.

 

 

Zweiter plattdeutscher Stadtgast: Jan Graf

 

Plattdeutscher Stadtgast in diesem Jahr ist Jan Graf. Er schreibt und spricht Beiträge für die NDR Sendungen „Hör mal'n beten to“ und „Wi snackt Platt. Darüber hinaus hat er sich als Autor plattdeutscher Literatur einen Namen gemacht und veranstaltet Lesungen und Liederabende, wobei er sich selber auf der Gitarre oder der Harmonika begleitet.

 

Während seines Aufenthaltes im Gärtnerhaus hat Jan Graf zwei Schulklassen für seine plattdeutsche Musik begeistert. Auch sein Konzert im Schloss (s. CN-Bericht vom 7.11.2015) hat großen Anklang gefunden. Näheres s. CN- Berichte vom 31.10.2015 und 5.11.2015.

 

Erster Stadtgast "Klavier"

 

Im März 2015 war Daria Marshinina für eine Woche ins Gärtnerhaus eingeladen, um am Flügel im Schloss Ritzebüttel ihren Klavierstudien nachzugehen (Näheres siehe CN-Artikel von Ilse Cordes).

 

 

Zweiter Stadtgast "Klavier"

 

Im März 2016 waren Sae-Nal Kim (Klavier) und ihre Partnerin Sojin Kim (Violine) eingeladen, im Schloss Ritzebüttel ihren musikalischen Studien nachzugehen. Näheres s. CN-Bericht vom 16.03.1016

 

Dritter plattdeutscher Stadtgast: Heinrich Siefer

 

Heinrich Siefer arbeitet als Dozent an der kath. Akademie in Stapelfeld und befasst sich mit der Bedeutung der plattdeutschen Sprache in der Arbeit mit an Demenz erkrankten Menschen oder in der Altenpflege. Er setzt sich besonders für die Verwendung von Niederdeutsch in Pflegeeinrichtungen ein, vor allem für diesbezügliche Schulungen des Personals, und zwar nicht nur, weil der Zugang zu älteren Menschen und das Gespräch mit ihnen auf Plattdeutsch erheblich leichter fällt, sondern vorrangig auch, weil Platt für viele Ältere ein Stück Lebensqualität darstellt.

Heinrich Siefer zieht als dritter plattdeutscher Stadtgast im Januar 2017 für 10 Tage ins Gärtnerhaus.

Während seines Aufenthaltes führt er eine Veranstaltung zusammen mit seinem Freund Otto Groote "Klang – Klöör un Wöör" - ein (plattdeutsch) musikalisch-literarischer Spaziergang durch das Jahr - und hält einen Vortrag über Plattdeutsch in der Demenzpflege im Schloss.

 

 

Vierter plattdeutscher Stadtgast: Wolfgang Rieck

 

Wolfgang Rieck aus Rostock, Liedermacher und Sänger, zieht als vierter plattdeutscher Stadtgast für 12 Tage im November ins Gärtnerhaus. Bereits seit den siebziger Jahren ist er als Liedermacher unterwegs, in den letzten Jahren mit Soloprogrammen für Erwachsene und Kinder, auf Hoch- und Plattdeutsch.

 

Zum Abschied gibt Wolfgang Rieck am 12. November 2017 im Schloss Ritzebüttel eine Matinée „Der singende Mann“.